Nur wenn wir wissen, dass es bessere Strukturen und Lebensweisen gab und dass sie auch heute noch bei einigen Völkern existieren, sind wir in der Lage, die unseren zu ändern und nicht einfach hinzunehmen. Erst wenn Frauen mehr als ein Frauenbild kennen lernen, haben sie eine echte Wahlmöglichkeit. Daher entwirft Irene Fleiss in ihrem zweibändigen Werk ein umfassendes Bild von matriarchalen Gesellschaften, in denen der Schutz des Lebens im Zentrum steht.

Im 1. Band zeigt sie Strukturen des alltäglichen Lebens, der spirituellen Vorstellungen und des Zusammenlebens der Geschlechter. Sie benennt die Kulturleistungen der Frauen und erläutert, wie mit Macht und Aggression gewaltfrei umgegangen wird.

Eine reichhaltige Quelle, da die Autorin Ergebnisse der inzwischen umfangreichen Matriarchatsforschung anderer einbezieht. Ein anregendes Werk zum Nachschlagen. Und ein Buch, das auch Männer angeht, weil die gegenwärtigen krankmachenden und einengenden Strukturen beiden Geschlechtern schaden. Wir alle haben etwas Besseres verdient.

„Ein Werk in zwei Bänden, das mich froh stimmt und von der ersten Zeile an faszinierte.“

(Gudrun Nositschka, Vorsitzende der Gerda-Weiler-Stiftung)

Das Wissensfundament

  • Matriarchale Strukturen
  • Der Begriff Matriarchat
  • Gab es überhaupt jemals matriarchale Gesellschaften

Hauptmerkmale matriarchaler Gesellschaften

  • Gewaltfreiheit und der Umgang mit Aggression
  • Matriarchales Verständnis von Fruchtbarkeit
  • Weibliche Macht und Herrschaft
  • Individuum, Gemeinschaft und Gegenseitigkeit
  • Frauen schufen die Zivilisation
  • Zeitrahmen

Vom täglichen Leben

  • Vom so genannten Überlebenskampf
  • Geschlechtsspezifische Arbeitstrennungen
  • Die Verwobenheit des Lebens – Alltag, Freizeit und Ritual
  • Liebe und das Zusammenleben der Menschen
  • Weltsicht, Glaube und Spiritualität
  • Sprechen und Denken in Bildern
  • Der Umgang mit dem Tod

2019-12-10T08:47:01+01:00

Irene Fleiss

War Universitätsbedienstete, Schriftstellerin und Jahre lang in der Erwachsenenbildung zu den Themen Matriarchat und Frauengeschichte tätig

2019-12-17T14:53:23+01:00

Körper Geist Seele, Berlin, Mai 08

Unsere Gesellschaft, das sie hervorbringende System, ist überlebt; viele von uns wissen dies und spüren ein tiefes Sehnen nach neuen Werten für ein neues Miteinander ... Die Lektüre von Irene Fleiss gibt hier Beispiel und Hoffnung, indem sie uns das Miteinander von Menschen in matriarchalen Kulturen und deren lebendige Weisheit nahe bringt.

2019-12-17T14:56:56+01:00

Virginia, Oktober 2007

Die Autorin macht mit diesen Büchern ihrem Namen alle Ehre, denn mit akribischem Spürsinn durchforstet sie die auf einen beträchtlichen Umfang angewachsene Fachliteratur der Matriarchatsforschung. Dabei erschließt sie auch einem ahnungslosen Lesepublikum kulturelle Leistungen und Errungenschaften von Frauen, die bislang noch gerne dem Mann zugeschrieben werden.

2019-12-17T14:58:25+01:00

amazon-Kundinnenrezension vom 3.10.2007

Drittens leistet dieses Buch für Frauen einen wichtigen Beitrag zur eigenen Identitätsfindung, führt uns wieder zu unseren Wurzeln und unserem tatsächlichen Wert in der Geschichte, die ansonsten ja nur von den Siegern aus Kriegen geschrieben wird. Hier wird uns der Wert der weiblich geprägten Kultur und Zivilisation vor Augen geführt, auf die wir stolz sein können und die wir uns zurückerobern können, könnten und sollten.

2019-12-17T15:00:04+01:00

wolfsmutter.com vom 5.06.2007

"Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis müsste genügen, um die Neugier auf Lebensformen zu wecken, die das Zusammenleben der Geschlechter friedlich gestalten, Aggressionen nicht zur Zerstörung sondern zur Gestaltung nutzen, Entscheidungen gemeinsam treffen, sozial gerecht wirtschaften und die Sexualität mit respektvoller Leidenschaft erleben dürfen ... Ich las und las und war von der ersten Zeile fasziniert, sowohl von der Fülle der verarbeiteten Forschungsliteratur als auch von dem Stil der Autorin, diese Fülle zu sortieren und ohne Aufdringlichkeit zu kommentieren ..."

2019-12-17T15:01:23+01:00

Lesbenring-INFO, März 2007

... eine unglaubliche Menge an Fakten, eine großartige chronologische Übersicht über Belege von matriarchalen Gesellschaften, Zitate aus einem beeindruckend umfangreichen Quellenmaterial ...

2019-12-17T15:03:15+01:00

Mathilde, Jan./Febr. 2007

Dabei geht es ihr nicht darum, vergangene Strukturen wieder zu errichten, sondern aus den destruktiven Strukturen unserer Gegenwart auszubrechen, sie zu verändern und damit unsere Gesellschaft lebenswerter und überlebensfähig zu machen.

2019-12-17T15:04:41+01:00

WeiberDiwan, Herbst/Winter 06

Interessant auch die Kapitel über die Leistungen der Frauen bezüglich der Errungenschaften & Erfindungen der Menschheit, die wir heute so gerne "Zivilisation" nennen und die üblicherweise den Männern zugeschrieben werden.