Die Autorin begibt sich auf die Spurensuche nach Zeichen des Göttlich-Weiblichen in Symbolen und Sagen. Auch in der Volksreligion und in bis heute lebendigen Bräuchen findet sie letzte Relikte früher spiritueller Vorstellungen.
Dabei stößt sie auf verschiedene »Nachfolgerinnen« und Kulttiere der alten, einst verehrten Göttin, die für Geburt und Tod stand. Und auf ihren Partner, der im zyklischen Denken jedes Jahr sterben musste, um mit dem neuen Vegetationsjahr wieder erscheinen zu können.
Begleitet von zahlreichen Bildern hören wir von Hirsch, Häsin und Strohbären, von der Maikönigin und dem Grünen Mann, vom Christkind und der Holle, von drei Jungfrauen, Matronen und Bethen, von Sirenen und einer Frau am Kreuz – die alle auch in Hessen anzutreffen sind.

Aus dem Inhalt:

  • Mittwinter, Lichtfest, Lichtmess, Fastnacht – überall tanzen die Strohbären
  • Osterbrunnen – Heiliges Wasser, das mythische Ei und die Göttin
  • Was der Osterhase mit Aphrodite, der Jungfrau Maria und dem Teufel zu tun hat
  • Maikönigin und Grüner Mann
  • Die drei heiligen Frauen – und die Eine
  • Die Göttin als Sirene
  • Die Heilige Kümmernis und das Göttlich-Weibliche
  • Die Göttin und ihr heiliger Hirsch – Zur Symbolgeschichte
  • Das Christkind, sein Esel und deren AhnInnen