Claudia Schöne, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, sitzt allein in ihrer Frankfurter Wohnung und fragt sich, was sie angerichtet hat. Die Skype-Geburtstagsfeier für ihre Tochter lief aus dem Ruder. Die Gäste verließen überstürzt die Feier, nachdem sie ihren Text über Lauras Geburt vorgelesen hatte, und ihr eigentliches Geschenk, der wertvolle Goldring, liegt zurückgewiesen in Lauras Wohnung. Auf der Suche nach einer Antwort denkt Claudia über die schwierigen Jahre nach, in denen sie ihre Kinder allein großzog. Doch viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht: Ein unerwarteter Anruf stellt alles auf den Kopf. Und eine weite Reise eröffnet Claudia einen neuen Blick auf ihr Leben.

2021-10-07T09:34:51+02:00

Internetseiten des Gleichstellungsbüros der Bauhaus-Universität Weimar, 21.9.2021

Vor dem Hintergrund unserer vermeintlich gleichberechtigten westlichen Gesellschaft problematisiert „verschenkt“ Themen, die unbequem sind, mit denen sich der „Mainstream“ selten auseinandersetzt: Die Erschöpfung und Einsamkeit alleinerziehender Mütter, die Geburt als Chance für eine Rückbesinnung auf weibliches Potenzial und nicht zuletzt die fehlende Lobby und Anerkennung weiblicher Kunst.

2021-10-07T09:37:39+02:00

bzw-weiterdenken.de, 3.9.2021

Wer hat hier was verschenkt? Eine Mutter, die vielen Jahre, in denen sie ihre Kinder alleine groß gezogen hat? Der Nachbar seine Zeit, weil er immer wieder Anlaufstelle für Sohn und Tochter war, während die Mutter noch im Büro arbeiten musste? Die Kinder ihr Bemühen, der oft überforderten Mutter keinen Ärger zu machen? Oder hat die Mutter sich einfach ver-schenkt, als sie der Tochter zum 30. Geburtstag ein Geschenk macht, das diese nicht annehmen will? Und nochmal ver-schenkt, als sie dem Vater ihrer Kinder nebst neuer Partnerin die ihr heilige Geschichte von der Geburt der Tochter darbietet und dazu einen gänzlich unpassenden Rahmen wählt?