Claudia Schöne, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, sitzt allein in ihrer Frankfurter Wohnung und fragt sich, was sie angerichtet hat. Die Skype-Geburtstagsfeier für ihre Tochter lief aus dem Ruder. Die Gäste verließen überstürzt die Feier, nachdem sie ihren Text über Lauras Geburt vorgelesen hatte, und ihr eigentliches Geschenk, der wertvolle Goldring, liegt zurückgewiesen in Lauras Wohnung. Auf der Suche nach einer Antwort denkt Claudia über die schwierigen Jahre nach, in denen sie ihre Kinder allein großzog. Doch viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht: Ein unerwarteter Anruf stellt alles auf den Kopf. Und eine weite Reise eröffnet Claudia einen neuen Blick auf ihr Leben.

2021-11-10T11:50:00+01:00

Mathilde, Jan./Febr. 2022

Das Besondere an diesem Roman ist diese Geburt, die mit großer Intensität beschrieben wird: wie die werdende Mutter in den Geburtsschmerz hineingeht, sich dem Rhythmus der Wehen überlässt und dabei erlebt, wie ihr Körper eine großartige Leistung vollbringt.

2021-10-07T09:34:51+02:00

Internetseiten des Gleichstellungsbüros der Bauhaus-Universität Weimar, 21.9.2021

Vor dem Hintergrund unserer vermeintlich gleichberechtigten westlichen Gesellschaft problematisiert „verschenkt“ Themen, die unbequem sind, mit denen sich der „Mainstream“ selten auseinandersetzt: Die Erschöpfung und Einsamkeit alleinerziehender Mütter, die Geburt als Chance für eine Rückbesinnung auf weibliches Potenzial und nicht zuletzt die fehlende Lobby und Anerkennung weiblicher Kunst.

2021-11-30T10:17:45+01:00

amazon.de, 17.9.2021

Mit „verschenkt“ greift Annette Reese ein gesellschaftlich relevantes, aber (noch) viel zu wenig öffentlich beachtetes Thema auf. Doch anstatt melancholisch, trübsinnig, mit dem eigenen Schicksal hadernd umzugehen, lässt die Autorin die Hauptfigur des Kurzromans, Claudia Schöne, zweifache Mutter und alleinerziehend, sich auf ihre innere Stärke beziehen. Diese hat sie erstmalig bei der Geburt ihrer Tochter Laura intensiv erlebt und weiß fortan, dass „sie auf die schöpferische Kraft in sich selbst vertrauen“ kann … Der Debütroman von Annette Reese besticht durch sprachliche Gewandtheit, pointierten feinfühligen Humor und fantasiereiche Kreativität …

2021-10-07T09:37:39+02:00

bzw-weiterdenken.de, 3.9.2021

Wer hat hier was verschenkt? Eine Mutter, die vielen Jahre, in denen sie ihre Kinder alleine groß gezogen hat? Der Nachbar seine Zeit, weil er immer wieder Anlaufstelle für Sohn und Tochter war, während die Mutter noch im Büro arbeiten musste? Die Kinder ihr Bemühen, der oft überforderten Mutter keinen Ärger zu machen? Oder hat die Mutter sich einfach ver-schenkt, als sie der Tochter zum 30. Geburtstag ein Geschenk macht, das diese nicht annehmen will? Und nochmal ver-schenkt, als sie dem Vater ihrer Kinder nebst neuer Partnerin die ihr heilige Geschichte von der Geburt der Tochter darbietet und dazu einen gänzlich unpassenden Rahmen wählt?