Projekt Beschreibung

Dorothee Markert

Dr. Dorothee Markert, 1950 geboren, war von 1972 an in der Frauenbewegung aktiv. Seit sie 1988 das Denken und die Politik italienischer Philosophinnen kennen lernte, arbeitet sie durch Vorträge, Veröffentlichungen und Übersetzungen daran mit, diesen Ansatz in Deutschland bekannt zu machen. Bis 1997 war sie Lehrerin an Grund-, Haupt- und Sonderschulen, zuletzt auch Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule. Heute ist sie selbständige Publizistin und Referentin und verdient sich ihren Lebensunterhalt durch wechselnde Tätigkeiten, wodurch sie Einblick in immer wieder neue Arbeitszusammenhänge bekommt.

Kontakt

E-Mail: post@dorotheemarkert.de

Sonstige Veröffentlichungen

  • Mädchenerziehung in unseren Schulen. In: Beiträge pädagogischer Arbeit 1/1992, S. 54-70
  • Gretchenfrage. Feministische Lehrerin und brave Mädchen. In: Unterschiede 12/1994, S. 14-15
  • Das “Mehr” und das “Weniger”. Konfliktgespräche mit verkrachten Frauengruppen. In: Unterschiede 12/1994, S. 16-18
  • Über die Bedrohlichkeit befreiender Gedanken. In: Emanzipation Mai 1996, S. 19-21
  • “Kultivierung” der Beziehungen unter Frauen. Zwischen “Frauensolidarität” und Abbruch der Beziehung. In: FAMA 4, Dez. 1996, S. 3-5
  • Für ein Ende der Diskussionen unter der irreführenden Überschrift “Koedukation”! In: Ethik und Sozialwissenschaften 7/1996, S. 556-559
  • Die politische Bedeutung von Dankbarkeit. Überlegungen zum Anspruch auf Wohlbehagen, zu gerechtem Tausch und der Freiheit zum Handeln. In: Schlangenbrut 59, Nov. 1997, S. 5-9
  • “In der Schule vergeht dir das Lachen”. In: Oomen-Welke (Hrsg.): “…. ich kann da nix!” Mehr zutrauen im Deutschunterricht, Fillibach Verlag, Freiburg 1998, S. 39-52
  • Momo, Pippi, Rote Zora… was dann? Leseerziehung, weibliche Autorität und Geschlechterdemokratie. Ulrike Helmer Verlag, Königstein/Taunus 1998
  • Wir wollen heiraten … noch in diesem Jahrhundert! In: UKZ 2/3 1999, S. 19-21
  • Wird die feministische Erziehung erwachsen? Das Nachdenken über “feministische Erziehung” als Chance für ein Zusammenwachsen der Frauenbewegung. In: Schlangenbrut 68, 2/2000, S. 5-9
  • Meine Tochter liebt eine Frau. Mein Sohn liebt einen Mann. Beratungsführer für Eltern und andere. LSVD-Sozialwerk e.V. (Hrsg.), Okt. 2000

Mitautorin, zusammen mit Ulrike Wagener, Antje Schrupp und Andrea Günter

Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn. Flugschrift über Weiberwirtschaft und den Anfang der Politik. Christel Göttert Verlag, Rüsselsheim 1999, 3/2001

Mitautorin, Mitherausgeberin und Mitübersetzerin, zusammen mit Antje Schrupp und Andrea Günter

Diotima u.a.: Die Welt zur Welt bringen. Politik, Geschlechterdifferenz und die Arbeit am Symbolischen, Ulrike Helmer Verlag 1999

Mitübersetzerin, zusammen mit Antje Schrupp

Diotima: Jenseits der Gleichheit. Über Macht und die weiblichen Wurzeln der Autorität, Ulrike Helmer Verlag 1999

Siehe auch bei Übersetzerinnen.

2019-11-20T11:45:45+01:00

Oya – anders denken. anders leben, Sept./Okt. 2016

Das kleine Büchlein "ABC des guten Lebens" steuert vor allem existierende Wörter neu an, ruft sie ins Gedächtnis und verleiht ihnen eine andere Nuance oder rüttelt kräftig an eingeschliffenen Deutungen. Schon die Auswahl macht Lust, dem guten Leben nachzuspüren … Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner Mutter gelesen, und es lässt sich seither als ein verbindendes Element zwischen uns bezeichnen, auf das wir uns immer wieder beziehen. Ein schöner Übergang einer manchmal sehr abstrakten, akademischen Debatte in den sorgenden und erwerbswirtschaftlichen Alltag ist damit gelungen.

2019-11-20T11:46:10+01:00

WeiberDiwan 2012/2013

Im Stile eines Wörterbuches werden die wichtigsten Begriffe – darunter neu entstandene Wörter wie "Geburtlichkeit", "Wirtinschaft" oder "Scheißologie" – erläutert, in der patriarchalen Symbolik übliche Zuschreibungen hinterfragt und teilweise völlig neu gedeutet ... Kleines Buch, große Wirkung!

2019-11-20T11:46:28+01:00

www.diotimafilosofe.it, dt. Übersetzung: www.bzw-weiterdenken.de, 16.12.2013

Wenn die Autorinnen in ihrem Buch von sich selbst sprechen, vermitteln sie den Eindruck, bei ihren gemeinsamen Treffen das Leben erfahren zu haben, über das sie in ihrem Text schreiben. Sie beziehen sich konkret auf Aspekte von Freiheit und gleichzeitiger Intensität, die ihre Diskussionsarbeit charakterisierten. Insgesamt vermitteln sie den Eindruck, die Freude an lebendigen Beziehungen erlebt zu haben.

2019-11-20T11:47:17+01:00

FAMA, Februar 2013

Es beginnt bei A wie Abhängigkeit, Anfangen, Aufräumen und Autorität ... Nichts von Autonomie und Unabhängigkeit, Wohlstand oder Wohlfahrt, sozialer Sicherung und Eigenverantwortung oder (Erwerbs-)Arbeit. Vielmehr wird durch die gewählten Begriffe und deren Erläuterung deutlich, dass wir Menschen und das ganze Leben lang elementar aufeinander angewiesen sind und dass es daher gilt, das dafür notwendige Beziehungsgeflecht zu würdigen und zu pflegen. Denn dies ist die Grundlage, auf der sich Freiheit entfalten und ein gutes Leben für alle Menschen bzw. WürdeträgerInnen "auf dem verletzlichen Planeten Erde" gestaltet werden kann.

2019-11-20T11:47:38+01:00

efi – evangelische frauen informationen für bayern, 1/2013

Das ist es, was dieses ABC des guten Lebens für mich wertvoll macht: dass ich es im Internet finde und mich in die Diskussion einschalten kann, dass ich es aber auch unabhängig von jeder Technik in die Hand nehmen, es durchblättern oder schön einwickeln und verschenken kann. Insbesondere sind es jedoch die Inhalte, die Werte, die mit den neuen und alten Wörtern anschaulich und gut lesbar transportiert werden, die das ABC des guten Lebens für mich zu einem besonders gelungenen Projekt machen.

2019-11-20T11:47:56+01:00

Mathilde, Nov./Dez. 2012

Ein gutes Leben für alle ist die zentrale Forderung und dafür braucht es neue Werte, die die Basis für eine neue Ordnung sein können ... Sie machen neugierig und zeigen, dass hier tatsächlich mit abgegriffenen, so genannten "großen Worten" gründlich aufgeräumt wurde.

2019-11-20T11:48:12+01:00

Wir Frauen, Winter 2012

Sprache strukturiert unser Leben – nein, Sprache erschafft es erst. Eine Erkenntnis, die für Feministinnen nicht neu ist. Die neun Autorinnen gehen nun noch einen entscheidenden Schritt weiter ... Sie besprechen miteinander die Welt, rücken dabei neue Wörter ins Zentrum und andere an den Rand ... Zum Lesen und zum Nachdenken sehr zu empfehlen.

2019-11-20T11:48:32+01:00

MatriaVal, Dez. 12 JdF

Mit einer Neuordnung der Welt und den dafür notwendigen neuen Begriffen beschäftigen sich die Verfasserinnen dieses Buches seit Jahren ... Aber die Autorinnen machen auch vor verdrängten und unangenehmen Worten wie "Scheiße" nicht Halt und vor denen, die sie wegmachen müssen ...

2019-11-20T11:48:51+01:00

Kulturette, Winter 2012

Neun Frauen haben sich zusammengetan, um über das ausklingende Patriarchat nachzudenken und Ordnung in das postpatriarchale Durcheinander zu bringen. Entstanden ist ein sehr empfehlenswertes Büchlein ...

2019-11-20T11:49:10+01:00

Kratzwald.wordpress.com, 12.12.2012

Die "Gabe", das "Genug", der "Genuss" und das "Innehalten", der "Konflikt" und die "Liebe" und nicht zu vergessen die "Scheiße" und die "Schönheit" und schließlich noch die schöne Wortschöpfung "Wirtinschaft" – viele Begriffe gibt es noch in diesem Büchlein, über die es sich zu lesen lohnt ...

2019-11-20T11:52:21+01:00

Mainspitze, 3.10.2012

"ABC des guten Lebens" - hinter diesem Titel verbirgt sich kein Ratgeber für mehr Lebensqualität oder ähnliches, sondern ein kleines Wörterbuch, das in diesem Herbst in der "kleinen philosophisch-politischen Reihe" des Rüsselsheimer "Christel Göttert Verlages" erschienen ist.

2019-11-20T11:52:37+01:00

an.schläge, Okt. 2012

Es ist ein kleines, handliches Büchlein, das in jede Tasche passt und in jedes feministische Buchregal gehört ... Das Blättern und Festlesen im ABC von "Abhängigkeit" bis "Zugehörigkeit" ist spannend und macht viele Räume fürs Weiterdenken auf.

2019-11-20T11:54:11+01:00

Evangelische Frauen aktuell, 4/2012

Neun Autorinnen lassen ihre Leserinnen an ihrem Neudenken der Welt teilhaben ... Sie finden neuen Sinn in alten Worten für das Zusammenleben in Bezogenheit und Abhängigkeit. Ganz unvermutet werden bekannte Begriffe in neue Zusammenhänge gesetzt und entwickeln darin neue Gestaltungskraft.

2019-12-19T10:08:51+01:00

Kulturette, Ausgabe 5, Winter 2009

Ende der 1980er Jahre begann mit dem Ansatz des "Affidamento" der italienischen Feministinnen ... eine neue Diskussion zur Situation von Frauen, die bis heute anhält. Mit Erläuterungen zu dieser Analyse und dem Transfer in die heutige Zeit gibt die Autorin ... eine Grundlage, die politischen Geschehnisse aus interessanten Perspektiven zu betrachten und vielleicht das eine oder andere ins eigene Leben und Handeln zu übernehmen.

2019-12-19T10:09:46+01:00

Rhein Main Presse vom 21.8.2009

In einer bearbeiteten Neuauflage ist vor Kurzem der Titel "Wachsen am Mehr anderer Frauen" im Christel-Göttert-Verlag erschienen ... Markert führt mit ihren Vorträgen in das Denken der italienischen Philosophinnen ein und veranschaulicht Inhalte aus den zentralen Bereichen "weibliche Autorität" und "affidamento-Beziehungen": Dies ist eine Beziehungsqualität zwischen "einer Frau, die weiß" und "einer Frau, die will" - eine gute Lehrmeisterin ist eine Frau, die eine andere Frau so fördert, dass sie ihren eigenen Weg finden und ihr Wissen wiederum an andere Frauen weitergeben kann.

2019-12-18T09:37:29+01:00

Wendekreis, Juli 2007

Dorothee Markert hält den Wunsch, anderen etwas zu geben, für ein menschliches Grundbedürfnis. In ihrem Buch beschreibt die in der Frauenbewegung aktive Publizistin und Referentin, was wir alle gewinnen könnten, wenn wir nicht nur der Kultur des Tausches – Ware oder Leistung gegen Geld – Bedeutung verleihen würden.

2019-12-18T09:39:34+01:00

CO MED, 02/07

Die Leser/innen erfahren über das Geschenk des Lebens, Gerechtigkeit, die verloren gegangene Dankbarkeits- und Gabenkultur, das Geben als menschliches Grundbedürfnis – das System "der Gabe", dessen Regeln und damit verbunden auftretende Konflikte.

2019-12-18T09:44:38+01:00

wolfsmutter.com vom 23.6.06

Das ist kein Text, den frau einmal durchliest und dann ins Regal stellt, sondern der in Etappen gelesen und überdacht, immer wieder gelesen und diskutiert werden will. Selberlesen und verschenken, in die Handtasche stecken und öfters reinschauen, diskutieren und in der Praxis versuchen wird empfohlen!“

2019-12-18T16:18:38+01:00

efi, 2, 2005

„zum Glück gibt es eben jene deutschen Frauen, die in den unregelmäßigen Abständen erscheinenden philosophischen Fünf-Euro-Bändchen des Göttert Verlages aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln auch über das Begehren geschrieben haben“

2019-12-18T16:24:52+01:00

WeiberDiwan, Sommer 2004

"Im Göttert Verlag gibt es eine kleine handliche Reihe, die jeder Frau in die (Hand)Tasche passt. Also wenn ein Gedanke gebraucht wird, dann kann frau immer und überall die..."

2019-12-18T16:26:08+01:00

Publik-Forum, Mai 2004

"Die Größe und der Umfang eines Buches entscheiden nicht über seine Qualität. Im Büchlein von Dorothee Markert ‚Nicht Mangel, sondern Fülle’ steckt eine geballte Ladung..."

2019-12-18T16:27:09+01:00

blattgold, April 2004

"Die Überlegungen der Autorin, das Verhältnis zur Arbeit neu zu definieren, entstanden aus dem Wechselspiel zwischen philosophischen Gedanken anderer, hier vorrangig der..."

2019-12-19T10:16:37+01:00

Grenzgängerin, Mai 2003

"... Wenn im Titel die rede vom ‚MEHR’ anderer Frauen die Rede ist, ist damit eine der Grundüberzeugungen genannt: Von diesem MEHR können und sollen andere Frauen profitieren,..."

2019-12-19T10:18:18+01:00

Virginia, März 2003

"Viele Frauen halten Philosophie für ein schwieriges, langweiliges, wenn nicht gar überflüssiges Geschäft: unverständliche Sprache und abstrakte Fragestellungen, die für das..."

2019-12-19T10:10:40+01:00

WeiberDiwan, Sommer 2002

"Mit schätzender Bezugnahme auf die Italienerinnen und ihr Denken der Geschlechterdifferenz und derjenigen zwischen Frauen, wird von Dorothee Markert ein wahres Panorama von..."

2019-12-18T13:51:12+01:00

Forum, Nr. 36, 2000

"Genau das Richtige für eine bessere Verständigungsebene im neuen Jahrtausend ist das kleine Büchlein Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn ... Von vier Autorinnen verfasst..."

2019-12-18T13:49:33+01:00

blattgold, April 2000

"... Vier deutsche Philosophinnen haben in 17 Thesen ein kurzes, prägnantes Manifest entwickelt ... Das wirklich wegweisende an diesem Manifest ist, dass die Autorinnen..."

2019-12-18T13:51:56+01:00

Mathilde, Nov./Dez. 1999

"... Als grundlegende Kritik von Frauen an der gegenwärtigen Politik und als klare Stellungnahme für Veränderungen will sich dieses Manifest verstanden wissen. Es macht..."

Vortrag von Luisa Muraro in Rüsselsheim

16. März 2018 | 13:0017:00

Vortrag der italienischen Philosophin Luisa Muraro (übersetzt von Traudel Sattler) zum Thementag “Weibliche Freiheit” mit Workshops und Diskussion – gemeinsam mit den Philosophinnen Gisela Jürgens, Andrea Günter, Antje Schrupp und Dorothee Markert im Ratssaal des Rathauses (Eingang Faulbruchstraße).

Schwerpunktveranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages 2018. Die Veranstaltung erfolgt im Kooperationsverbund der Frauenbeauftragten […]

„Wachsen am Mehr anderer Frauen“

20. Juli 2017 | 19:0019. November 2019 | 18:05

In Ihrem Buch „Wachsen am MEHR anderer Frauen – Vorträge über Begehren, Dankbarkeit und Politik“ denkt die Autorin Dorothee Markert über die verschiedensten Begriffe und Zustände nach, sie übt Kritik an der „Gruppen-Kultur der Frauenbewegung“, philosophiert über den Wert von Hausarbeit und über die Bedeutung von „Dankbarkeit“ in den Beziehungen zwischen Frauen. Die Kernfrage bei […]

Tagung von bzw-weiterdenken.de in Frankfurt

28. Februar 2015 | 9:3017:30

Sich verständlich machen? – Eine Tagung von www.bzw-weiterdenken.de

Viele kennen wohl solche Situationen: Du sitzt in einem Vortrag oder schaust einen Film und nimmst etwas wahr, aber alle anderen sehen es nicht und reagieren vollkommen anders. Oder du sagst etwas, das dir sonnenklar zu sein scheint, aber niemand versteht, was du meinst.

Dieses Gefühl, fremd zu sein, […]

Philosophieren mit Dorothee Markert am Wetzlarer Labyrinth

13. Juli 2014 | 15:0019. November 2019 | 17:46

Philosophieren mit Dorothee Markert um 15 Uhr zum Thema „Mehr Freiheit mit Gabe und Tausch“ am Labyrinth in der Colchesteranlage. Die Philosophin ist u.a. die Autorin des in unserer philosophisch-politischen Reihe erschienenen Bändchens „Fülle und Freiheit in der „Welt der Gabe““. Die Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen im Rahmen der 14. Wetzlarer Labyrinthwochen ist […]